Deutsche Begriffe


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Nutzerbild Ralf Hilgenstock

Workshop Modul

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 19:00
 

Das Workshop-Modul stellt eine Prüfungskonzeption dar, die direkt mit einem Lernprozess verbunden ist.

Dabei werden Übungsaufgaben bearbeitet und die Lösungen sowohl durch den Lehrer als auch durch andere Teilnehmer kommentiert (qualitativ) und bewertet (quantitativ). In einem iterativen Prozess kann die abgegebene Lösung/Arbeit vom Teilnehmer kontinuierlich verbessert werden bis zu einem Abgabeschluß.

Der Wechsel der Rollen zwischen Bearbeiter von Prüfungsaufgaben und Bewerter von Arbeiten durch die Teilnehmer verstärkt die Auseinandersetzung mit dem  Lerninhalt.

Der Bearbeitung der Übungsaufgaben kann die Bewertung von Musterlösungen vorangestellt werden. Diese Musterlösungen für gleiche/ähnliche Aufgabenstellungen sollen erst  bearbeitet werden, um die Anforderungen an die Aufgabenstellung zu begreifen. Nachdem diese Phase abgeschlossen ist, werden die Prüfungsaufgaben zur Verfügung gestellt. Wenn diese eingereicht wurden sind andere Tn aufgefordert Ihre Bewertung abzugeben. Diese besteht in der Regel aus Kommentierungen und einer Note. Dafür können unterschiedliche Bewertungskategorien vorgegeben werden. Zusätzlich kann natürlich eine Bewertung durch den Lehrer vorgesehen werden.

Die Erstellung einer Schlußnote kann fein justiert werden in dem den unterschiedlichen Elementen unterschiedliches Gewicht zu gewiesen wird.

Das Modul besticht durch eine Fülle unterschiedlicher Einstellungsmöglichkeiten und erfordert eine sehr bewußte Entwicklung des Prüfungs- und Bewertungskonzeptes.

Wer sich mit dem Modul ausführlich auseinandersetzt wird feststellen, dass es sich weniger um ein Prüfungsmodul handelt - auch wenn es in diesem Sinne genutzt werden kann - als vielmehr um ein Instrument der Lernprozessteuerung mit integrierter Bewertung. Dennoch bleibt der Name ein wenig verwirrrend, da der Begriff Workshop zumindest in der europäischen Verwendung von einer Prüfungssituation völlig abgekoppelt ist. Ein besserer Name wird also noch gesucht. Bei der Entwicklung des Moduls hat es eine Namensdiskussion gegeben aus der der Name Workshop als Favorit hervorging. Für den englischen Begriff Peer Assessment gibt es mangels praktischer Anwendung im deutschen Sprachraum keine Entsprechung.


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Attendance Modul

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:41
 

Das Modul erlaubt einen Überblick über die Arbeitszeiten der Teilnehmer/innen.  Wenn vorgesehen ist, dass  bestimmte Elemente vier Stunden bearbeitet werden sollen, kann erkannt werden, ob die Tn schon gearbeitet haben, im Prozess stecken oder noch gar nicht angefangen haben.


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Exercise Modul

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:43
 
Das Exercise Modul ist ein Prüfungsmodul und geht nach dem gleichen Konzept wie das Workshop Modul vor. Der einzigte Unterschied liegt in der fehlenden Möglichkeit einer Bewertung von Arbeiten durch andere Teilnehmer (peer assesment).

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Module

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:52
 

Jeder Kurs oder jeder Lehrgang setzt verschiedene didaktische Elemente ein. Jedes Modul ist ein solches didaktisches Element. Es gibt die Möglichkeit, Informationen bereitzustellen (Ressourcen, Quellen), die gelesen oder betrachtet werden können, Diskussionen können geführt werden (Forum), Einzelgespräche finden statt (Chat), Abfragen und Tests können durchgeführt werden (Quiz, Exercise, Workshop, Assignment).

Es liegen verschiedene Formen für Abfragen , Prüfugen und Tests vor. Beim Quiz werden Fragen beantwortet und sofort (automatisch bewertet). Bei Assignment, Exercise und Workshop werde Aufgaben gestellt und die Lösungen schriftlich eingereicht und bewertet. Je nach Modul kann eine reine Bewertung durch den Lehrer (Assignment), eine Lehrer- und eine Selbstbewertung (Exercise) oder eine Dreiecksbewertung durch den/die Teilnehmer/in, andere Teilnemer/innen (Peers) und den Lehrer erfolgen.

In einer Lerneinheit (z.B. eine Woche) können nun beliebige Elemenet miteinander kombiniert werden.


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Assignment

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:40
 

Dieses Modul repräsentiert die klassische Klausur. Der Lehrer stellt eine Aufgabe, die schriftlich zu bearbeiten ist. Die fertige Arbeit wird als Datei eingereicht und danach vom Lehrer bewertet.

Andere Prüfungsmodule ermöglichen zusätzlich eine Selbstbewertung des/der Teilnehmer/in (Exercise) oder auch noch eine Einschätzung durch andere Teilnehmer/innen (Workshop).


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Quiz

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:53
 

'Das ganze Leben ist ein Quiz' (H. Kerkeling)

Quiz sind beliebt und in Moodle ganz einfach als eine Form der Lernzielüberprüfung einführbar. Fragen werden vom Lehrer formuliert und unterschiedliche Formen von Antwortvorgaben festgelegt. Die Teilnehmer/innen rufen das Quizmodul auf, beantworten die Fragen und die Ergebnisse werden bewertet.


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Chat

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:42
 
Eigentlich braucht zu dieser Funktion kaum noch etwas gesagt zu werden. Der Chat ermöglicht es, Gespräche zwischen Lehrer/in und Teilnehmer/in zu führen. Der Unterschied zum Forum besteht in der zeitlichen Dimension und in der Vertrautheit. Das Gespräch findet schriftlich und zeitgleich (synchron) statt.  Im Forum findet eine zeitlich versetzte Kommunikation mit einer größeren Personenzahl statt.

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Wörterbuch

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:45
 

Das Glossar-Modul stellt ein Wörterbuch dar. Es kann als Hilfe zur Verfügung gestellt werden, um Begriffe und Definitionen nachzuschlagen. Es kann aber auch innerhalb eines Lernprozesses durch die Teilnehmer/innen  zusammengetragen werden.

Zu jedem Eintrag kann auch ein Kommentar abgegeben werden, so dass der Text kontinuierlich verbessert werden kann.


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Wahlen

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:56
 
Eine Wahl ist sehr einfach. Der Lehrer gibt eine Frage mit mehreren
verschiedenen Antworten vor. Es kann hilfreich sein, eine Wahl zu starten, um
das Nachdenken über ein Thema anzuregen, den Teilnehmern die Möglichkeit zu
geben, die Richtung mit zu bestimmen oder um Zustimmung zu bestimmten
Ergebnissen zu erhalten. Probieren sie es aus, und teilen sie uns ihre
Erfahrungen mit.

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Journal

von Ralf Hilgenstock - Samstag, 22. November 2003, 18:47
 

Der Lehrer bittet die Kursteilnehmer, sich mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen (schriftliche Aufgabe). Die Kursteilnehmer/innen  können ihre Antwort in einem bestimmten Zeitraum bearbeiten und verbessern. Diese Antwort ist privat und kann nur vom Lehrer gesehen werden, der ein Feedback und eine Bewertung auf jeden Journaleintrag anbieten kann.

Das Journal kann aber auch als eine Art Lerntagebuch verwandt werden. Dazu wird als Aufgabe gestellt, zu jeder Lerneinheit zu berichten,

  • was ist für mich besonders interessant und wichtig gewesen,
  • was habe ich vermisst,
  • was habe ich noch nicht sicher verstanden,
  • was kann ich wie in meinem Alltag umsetzen


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